Was Angreifer über euch wissen, bevor sie angreifen

Reconnaissance & OSINT: Wir werten aus, was über euer Unternehmen, eure Mitarbeitenden und eure Systeme öffentlich auffindbar ist. Rein passiv, ohne einen einzigen Zugriff auf eure Infrastruktur.

  • Kein Scan eurer Systeme
  • Jeder Fund mit Quelle und Zeitstempel
  • Fundament für jeden weiteren Test

So entsteht aus offenen Quellen ein bewerteter Report

Scope Domains, IP-Ranges, Markenbegriffe, Rollen eurer Mitarbeitenden, Plattformen
1 · Passive Informationsgewinnung
  • Suchmaschinen
  • Certificate-Transparency-Logs
  • GitHub
  • Shodan / Censys
  • Archive.org
  • Social Media
  • Pastebins
  • Leak-Dumps
  • Jobportale
  • Geodaten und Fotos
2 · Clustering und manuelle Verifizierung

Rauschen raus, Zusammenhänge rein: Zu jeder IP, jedem Host und jedem Fund liefern wir die Erklärung, warum er für euch relevant ist.

3 · Bewerteter Report

Risikobewertung, Priorisierung und konkrete Handlungsempfehlungen statt einer Datenliste.

Was wir dabei typischerweise finden

Credentials

Zugangsdaten und API-Keys

Tokens, Logins oder Session-IDs auf GitHub, in Pastebins oder öffentlichen Archiven.

Subdomains

Vergessene Systeme

Alte Hosts, Dev-Instanzen und ungesicherte Dienste, die längst offline sein sollten.

Mitarbeitende

Angriffsmaterial für Phishing

Rollen, Tools, Präsentationen und Dokument-Metadaten, die zielgenaue Pretexts ermöglichen.

Domains

Lookalike-Domains

Typosquatting-Domains, die für Phishing oder Betrug in eurem Namen vorbereitet werden.

Leaks

Geleakte Passwörter

Einträge in öffentlichen Dumps, die Wiederverwendung und Account-Übernahmen verraten.

Physisch

Standort- und Gebäudeinfos

Pläne, Fotos und Geodaten, aus denen sich physische Schutzmaßnahmen ablesen lassen.

Was ihr am Ende in der Hand habt

  • Ein vollständiges Bild eurer Domains, Subdomains, Systeme und digitalen Spuren

  • Jeden Fund mit Screenshot, Zeitstempel und exakter Fundstelle dokumentiert

  • Risikobewertung mit Priorisierung: Was würde ein Angreifer zuerst nutzen?

  • Konkrete Empfehlungen, inklusive Löschanträgen bei Drittanbietern und Awareness-Maßnahmen

Was passiert, wenn niemand hinschaut

  • Geleakte Passwörter führen zu Account-Übernahmen
  • Angreifer sammeln unbemerkt Informationen über Mitarbeitende
  • Alte Subdomains werden zu Einfallstoren für Exploits
  • Lookalike-Domains ermöglichen täuschend echtes Phishing
  • Offene Systeme bleiben über Monate unentdeckt
  • Exponierte Dokumente liefern interne Strukturen an Angreifer

Für wen sich das lohnt

  • Unternehmen, die vor einem Pentest oder Red Teaming wissen wollen, wie ein Angreifer sie sieht
  • Organisationen mit vielen Domains, Standorten oder historisch gewachsener Schatten-IT
  • Teams, die Phishing- und Social-Engineering-Risiken ihrer Belegschaft einschätzen wollen
  • Betreiber, die ihre Marke gegen Lookalike-Domains und Missbrauch schützen müssen

Mensch statt Tool-Export

Werkzeuge wie SpiderFoot oder theHarvester liefern viele Daten und ebenso viele Fehltreffer. Unsere Arbeit beginnt danach: Wir clustern, verifizieren manuell, betreiben Advanced Google Dorking und durchsuchen Paste-Seiten und Foren gezielt. Historische Stände aus der Wayback Machine beziehen wir ein, weil frühere Versionen eurer Website oft mehr verraten als die aktuelle.

Was diese Analyse nicht ist

  • Kein aktiver Scan und kein Zugriff auf eure Systeme. Wer Schwachstellen ausgenutzt sehen will, braucht zusätzlich einen Infrastruktur- oder Web-App-Test.

  • Keine Garantie auf Vollständigkeit: Wir finden, was zum Analysezeitpunkt öffentlich auffindbar ist. Was morgen geleakt wird, kann heute niemand sehen.

  • Keine Löschung durch uns. Wir dokumentieren die Fundstellen so, dass ihr Löschanträge bei Drittanbietern selbst stellen könnt.

Am stärksten in Kombination

Die Ergebnisse fließen direkt in weitere Module: bessere Pretexts fürs Social Engineering, versteckte Endpunkte für den Web-App-Test, bekannte Schwachstellen für den Infrastruktur-Test und die Vorbereitung eines Physical Pentests. Deshalb empfehlen wir OSINT als Basis-Modul für jedes Assessment.

Häufige Fragen

Merken unsere Admins etwas von der Analyse?

Nein. Wir greifen nicht auf eure Infrastruktur zu, sondern werten Drittquellen aus. Es gibt keine Anfragen an eure Server, also auch keine Alarme in Firewall oder IDS.

Wie aktuell sind die Ergebnisse?

Tagesaktuell zum Zeitpunkt der Analyse. Historische Daten, etwa aus der Wayback Machine, beziehen wir zusätzlich ein, weil das Internet nichts vergisst.

Können wir damit Angriffe verhindern, bevor sie starten?

Indirekt ja. Eine frisch registrierte Lookalike-Domain lässt sich sperren, bevor die Phishing-Welle losgeht. Ein geleaktes Admin-Passwort lässt sich ändern, bevor jemand es beim Credential Stuffing einsetzt. OSINT verschafft euch diesen Zeitvorteil.

Untersucht ihr auch unsere Standorte?

Ja. Geodaten, Satellitenbilder und Fotos aus sozialen Medien oder Jobportalen verraten oft Schließsysteme, Kameratypen, Lieferanteneingänge oder sogar Mitarbeiterausweise. Das zeigt, wie gut ein Einbruch aus der Ferne vorbereitet werden könnte.

Findet ihr auch Dateien in falsch konfigurierten Cloud-Speichern?

Ja. Öffentlich lesbare S3-Buckets und Azure Blobs gehören zum Standardumfang, ebenso Subdomain-Enumeration und die Auswertung von Certificate-Transparency-Logs.

Was verraten Metadaten in unseren Dokumenten?

Öffentlich erreichbare PDFs tragen im Dateikopf oft Druckernamen, Softwareversionen und lokale Pfade. Daraus lässt sich ableiten, womit ihr intern arbeitet.

Wollt ihr wissen, wie ein Angreifer euch sieht?

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Scope und Fragestellung. Danach bekommt ihr ein schriftliches Angebot.