CER-Richtlinie · Physische Resilienz · EU

CER-Compliance:
Was ihr für Cyber tut – jetzt auch für physische Sicherheit

Die CER-Richtlinie ist die physische Schwester von NIS2. Sie verpflichtet Betreiber kritischer Einrichtungen, ihre physische Widerstandsfähigkeit systematisch zu prüfen und nachzuweisen – genau wie NIS2 es für Cybersicherheit verlangt. Wer das ignoriert, haftet persönlich.

CER-konformer Prüfnachweis Fokus auf physische Resilienz Kostenloses Erstgespräch
Was ihr bekommt
Physischer Resilienznachweis
Dokumentierter Nachweis, dass eure physischen Sicherheitsmaßnahmen getestet und bewertet wurden – verwertbar für CER-Audits und Behörden.
Reale Angriffssimulation
Kein theoretisches Risikomodell – wir testen tatsächlich, ob unbefugter Zutritt zu euren kritischen Bereichen möglich ist.
Physical & Social Engineering kombiniert
Die meisten physischen Sicherheitslücken entstehen durch den Faktor Mensch. Wir testen beides zusammen – für ein realistisches Bild.
Klare Handlungsempfehlungen
Jedes Finding mit konkreter Maßnahme: Was muss sofort behoben werden, was ist mittelfristig zu adressieren?
Unser Bericht dokumentiert physische Schwachstellen nach den Anforderungen der CER-Richtlinie und ist für interne und externe Audits sowie Behördennachweise geeignet.
NIS2 trifft CER

Was ihr für Cyber macht – jetzt auch für physische Sicherheit

Viele Organisationen haben umfangreiche Cybersicherheitsmaßnahmen eingeführt und lassen diese regelmäßig testen. Die CER-Richtlinie verlangt exakt dasselbe für die physische Sicherheit. Das Konzept ist identisch – nur die Angriffsvektoren sind andere.

Cybersicherheit (NIS2)

Penetrationstest auf IT-Systeme
Firewall & Zugriffskontrollen prüfen
Schwachstellenscans & Risikoanalyse
Dokumentierter Prüfbericht für Behörden
CER fordert dasselbe

Physische Sicherheit (CER)

Physical Pentest auf Gebäude & Anlagen
Zutrittskontrolle & Schließanlagen testen
Social Engineering & Tailgating simulieren
Dokumentierter Resilienznachweis für Behörden

Unternehmen, die NIS2 bereits ernst nehmen, haben gelernt: systematisches Testen ist besser als blindes Vertrauen in Sicherheitsmaßnahmen. CER überträgt dieses Prinzip auf die physische Welt – mit denselben rechtlichen Konsequenzen bei Verstößen.

Betroffene Einrichtungen

Für wen gilt die CER-Richtlinie?

CER gilt für Betreiber kritischer Einrichtungen in elf Sektoren – mit erheblicher Überschneidung zu NIS2. Viele Betreiber sind von beiden Richtlinien gleichzeitig betroffen und müssen auf beiden Ebenen Nachweise erbringen.

Energie
💧Wasser & Abwasser
🏥Gesundheit
🏴Ernährung
🏢Verwaltung & öffentliche Einrichtungen
🚂Transport & Verkehr
💻Digitale Infrastruktur
📊Finanz- & Bankenwesen
🛰Raumfahrt
🔬Forschungseinrichtungen
Chemie & Gefahrstoffe

Was droht bei Nichteinhaltung?

CER ist kein Empfehlungskatalog – sondern verbindliches EU-Recht mit echten Konsequenzen.
Bußgelder bis zu 2 % des weltweiten Jahresumsatzes für wesentliche Einrichtungen – vergleichbar mit DSGVO-Strafen
Anordnungen zur sofortigen Umsetzung von Maßnahmen durch zuständige Behörden, einschließlich vorläufiger Betriebseinschränkungen
Öffentliche Bekanntmachung von Verstößen – mit erheblichen Reputationsschäden gegenüber Kunden, Partnern und Investoren
Haftung gegenüber Dritten bei Vorfällen, wenn nachgewiesen wird, dass Sicherheitspflichten vernachlässigt wurden

Persönliche Haftung der Geschäftsführung – nicht delegierbar

CER überträgt die Verantwortung für physische Resilienz ausdrücklich auf die Leitungsebene. Das bedeutet: Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder haften persönlich, wenn Prüfpflichten nicht erfüllt werden. Es reicht nicht, das Thema an die IT oder den Sicherheitsbeauftragten zu delegieren. Die Pflicht zur Nachweisführung liegt beim Management – und damit auch die persönliche Haftung im Schadensfall.

CER-Anforderungen

Was Art. 13 CER von Betreibern fordert

Artikel 13 CER definiert konkrete Maßnahmen zur physischen Resilienz. Ein Physical Penetration Test ist das Prüfinstrument für die wichtigsten davon – und der Nachweis, den Behörden erwarten.

ART. 13 CER

Physische Zugangskontrollen

Betreiber müssen sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugang zu kritischen Bereichen erhalten. Ein Pentest zeigt, ob diese Kontrollen in der Praxis standhalten – oder nur auf dem Papier existieren.

Physical Pentest
ART. 13 CER

Perimetersicherheit

Zäune, Kameras, Beleuchtung und Barrieren müssen effektiv sein. Wir prüfen, ob sie einen entschlossenen Angreifer tatsächlich aufhalten – oder nur abschrecken sollen.

Physical Pentest
ART. 13 CER

Schutz vor Insider-Bedrohungen

Nicht alle Bedrohungen kommen von außen. Social Engineering und Insider-Szenarien zeigen, wie resilient eure Organisation gegen interne Risiken wirklich ist.

Social Engineering
ART. 13 CER

Sicherheitsbewusstsein der Mitarbeiter

Mitarbeiter sind die erste und letzte Verteidigungslinie. Wir testen, ob sie Tailgating, Vorwände und Manipulationsversuche erkennen – oder bereitwillig die Tür öffnen.

Social Engineering
ART. 13 CER

Notfall- & Incident Response

Wie schnell wird ein physischer Eindringling entdeckt und gemeldet? Wir prüfen die Erkennungs- und Reaktionsfähigkeit eurer Organisation unter realistischen Bedingungen.

Physical Pentest
ART. 13 CER

Schutz kritischer Ressourcen

Server, Steuersysteme, Leitwarten: die sensibelsten Bereiche brauchen den höchsten Schutz. Wir testen gezielt deren Absicherung – und zeigen, wo die Lücken sind.

Physical Pentest
Unser Vorgehen

CER Physical Pentest in 5 Schritten

Systematisch, dokumentiert und CER-konform – unser Vorgehen liefert den Nachweis, den die Richtlinie fordert und den Behörden erwarten.

SCHRITT 01

Scoping & Zieldefinition

Welche Bereiche, Gebäude und Szenarien sollen getestet werden? Wir definieren gemeinsam den Scope – unter Berücksichtigung eurer betrieblichen Anforderungen und CER-Pflichten.

SCHRITT 02

Reconnaissance & Vorbereitung

Informationssammlung über euren Standort, öffentlich sichtbare Sicherheitsmaßnahmen, Mitarbeiterbewegungen und potenzielle Einstiegspunkte.

SCHRITT 03

Physical Penetration Test

Simulierter Einbruchsversuch unter realistischen Bedingungen: Tailgating, Lock Picking, Social Engineering, USB-Drops – je nach vereinbartem Scope.

SCHRITT 04

Dokumentation & Analyse

Lückenlose Protokollierung aller Testhandlungen, Findings und Zeitpunkte. Bewertung nach Schweregrad, Ausnutzbarkeit und regulatorischer Relevanz.

SCHRITT 05

CER-konformer Abschlussbericht

Vollständiger Bericht mit allen Findings, Handlungsempfehlungen und CER-Mapping gemäß Art. 13. Geeignet als Prüfnachweis für Aufsichtsbehörden und die Geschäftsführung.

11
Betroffene Sektoren unter CER
Art. 13
CER-Kernartikel für physische Maßnahmen
2 %
Max. Bußgeld vom Jahresumsatz
27+
EU-Mitgliedstaaten betroffen
Was unser CER-Bericht enthält
Vollständige Dokumentation aller durchgeführten Testhandlungen mit Zeitstempeln
Bewertung jedes Findings nach Schweregrad und Ausnutzbarkeit
Mapping auf Art. 13 CER-Anforderungskatalog
Priorisierter Maßnahmenplan mit konkreten Empfehlungen
Management-Summary für Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Behörden
Relevante Pentest-Module

Die Bausteine eures CER-Nachweises

CER fokussiert auf physische Resilienz. Diese drei Module decken die zentralen Anforderungen der Richtlinie ab – und liefern den Nachweis, den Behörden erwarten.

Physical Penetration Test

Simulierter Einbruchsversuch in eure Einrichtungen: Tailgating, Lock Picking, Perimeter-Tests. Das Kernmodul für den CER-Nachweis – wir testen, ob unbefugter Zutritt möglich ist.

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Social Engineering Assessment

Phishing, Vishing, persönliche Manipulation: die meisten physischen Sicherheitslücken entstehen durch den Faktor Mensch. Wir zeigen, wie weit gezielte Täuschung führt.

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Resilienz-Dokumentation

Für CER reicht der Test allein nicht – der Nachweis muss auch dokumentiert und behördentauglich sein. Wir liefern einen strukturierten Abschlussbericht als vollwertiges Audit-Dokument.

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Häufige Fragen

CER & Physical Security Testing – eure Fragen

NIS2 regelt die Cybersicherheit kritischer Einrichtungen – also den Schutz von IT-Systemen, Netzwerken und Daten. CER ist das physische Gegenstück: Sie verpflichtet dieselben Betreiber dazu, auch ihre physische Widerstandsfähigkeit systematisch zu prüfen. Kurz: NIS2 ist für die digitale Seite, CER für die physische. Beide sind verbindliches EU-Recht – und beide haben echte Sanktionen bei Nichteinhaltung.
CER schreibt keine spezifische Testmethode vor, verlangt aber, dass Betreiber ihre physischen Sicherheitsmaßnahmen testen, bewerten und dokumentieren. Ein Physical Penetration Test ist das anerkannte und praxisnahe Instrument hierfür – er liefert reale Erkenntnisse statt theoretischer Risikomodelle und den Prüfnachweis, den Aufsichtsbehörden erwarten. Wer nur auf Papierdokumentationen setzt und nie wirklich getestet hat, steht im Ernstfall ohne Nachweis da.
Nein – und das ist einer der wichtigsten Punkte der CER-Richtlinie. Die Pflicht zur Sicherstellung physischer Resilienz liegt ausdrücklich auf der Leitungsebene. Geschäftsführer und Vorstandsmitglieder haften persönlich für die Erfüllung dieser Pflichten. Das Thema kann intern koordiniert werden, aber die Verantwortung bleibt beim Management. Im Schadensfall prüfen Behörden und Gerichte, ob die Leitungsebene ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen ist.
CER sieht Bußgelder von bis zu 2 % des weltweiten Jahresumsatzes vor – vergleichbar mit DSGVO-Sanktionen. Hinzu kommen Anordnungen zur sofortigen Maßnahmenumsetzung, mögliche Betriebseinschränkungen und die öffentliche Bekanntmachung von Verstößen. Bei nachgewiesener Fahrlässigkeit droht zudem zivilrechtliche Haftung gegenüber Dritten. Die Kombination aus Bußgeld, Reputationsschaden und persönlicher Haftung macht Nichtstun zur teuersten Option.
Ja – und das empfehlen wir allen Betreibern, die von beiden Richtlinien betroffen sind. Ein kombiniertes Assessment testet sowohl physische als auch digitale Angriffsvektoren in einem Durchgang und liefert einen integrierten Bericht, der für beide Richtlinien als Nachweis dient. Das spart Aufwand und zeigt das vollständige Sicherheitsbild. Sprecht uns auf ein maßgeschneidertes Kombinationspaket an.
Das lässt sich pauschal nicht sagen – Scope, Anzahl der Standorte, gewünschte Szenarien und Berichtstiefe beeinflussen den Aufwand erheblich. Was wir sagen können: Ein nicht durchgeführter Test, der im Ernstfall zu einem Bußgeld von 2 % des Jahresumsatzes führt, ist die weitaus teurere Variante. Nach einem kostenlosen Erstgespräch erhaltet ihr ein transparentes Festpreisangebot.

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