OT- und ICS-Pentest für SPS, SCADA, Feldbusse und Netzsegmente. Wir gehen vor wie echte Angreifer, aber in einem Rahmen, den euer Betriebsteam vorher freigibt.
Arbeitsplätze, Jump-Server, Fernwartungszugänge.
VPN, Fernwartungszugänge, Jump-Server und DMZ-Architekturen auf Fehlkonfigurationen.
Die Brücke aus dem Büronetz in die Produktion. Wir prüfen Zonierung, DMZ-Konfiguration, Firewall-Regeln und unerlaubte Crossover-Verbindungen.
SCADA, HMI-Bedienstationen, OPC-Server, Historian.
Webinterfaces, OPC-Server, Historian-Datenbanken und Fernzugänge auf bekannte Schwachstellen prüfen.
SPS und RTU von Siemens, Rockwell, Schneider, ABB.
Authentifizierung, Firmware, Programmierports und unerlaubte Kommandos an der Steuerung selbst.
Modbus, DNP3, IEC 60870, Profinet, Profibus, OPC UA.
Sniffing, Replay und Manipulation unter kontrollierten Bedingungen, dazu Analyse der Firmware.
Reiner Read-Only-Scan des Verkehrs, kein Paket an eine Steuerung.
Scans mit sehr niedrigen Intervallen, nur in Zeitfenstern, die euer Betriebsteam vorher freigibt.
Identische Hardware in eurer Testanlage oder in unserem OT-Labor.
Ein Produktionsstopp durch einen misslungenen Test richtet mehr Schaden an als der Angriff, den er finden soll. Jeder Schritt wird vorher mit eurer Leitwarte abgestimmt, und kritische Funde gehen sofort raus, nicht erst mit dem Bericht.
Der Bericht ist auf IEC 62443, das ICS-Profil des BSI IT-Grundschutz, die KRITIS-Pflichten nach Paragraf 8a BSIG, NIS2 und ISO 27001 ausgerichtet.
Wir liefern den Test und den technischen Nachweis. Registrierung, Zertifizierung und die rechtliche Einstufung bleiben bei euch.
Patches sind selten, bekannte CVEs bleiben offen und aktiv im Umlauf.
Modbus, DNP3 und Profibus wurden nie dafür entworfen. Keine Verschlüsselung, keine Authentifizierung.
Viele SPS und RTU verlangen keine Authentifizierung und sind direkt im Netz erreichbar.
Colonial Pipeline und Norsk Hydro haben gezeigt, was ein Stillstand in der Produktion kostet.
Ohne VPN und ohne Zertifikatsprüfung stellt man sich zwischen Bedienstation und SPS, liest den Klartext-Verkehr mit und schiebt eigene Steuerbefehle ein. Der Bediener sieht dasselbe Bild wie vorher.
Ein legitimer Ventilbefehl wird aufgezeichnet und zu einem ungünstigen Zeitpunkt erneut gesendet. Die SPS nimmt ihn an, weil keine Sequenznummer geprüft wird.
Port 502 wird mit Modbus-Anfragen geflutet. SPSen haben keinen Schutz dagegen, die Verbindung bricht ab und die Leitwarte verliert den Zugriff.
Ohne 802.1X genügt ein untergeschobenes Gerät mit der MAC-Adresse der SPS, um Befehle an Ventile und Pumpen zu senden.
WLAN in der Produktion, Bluetooth-Sensoren und LoRaWAN gehören mit in den Scope, ebenso Access Points, die jemand ohne Abstimmung ins Netz gehängt hat.
Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen nach Paragraf 8a BSIG angemessene OT-Sicherheitsmaßnahmen nachweisen.
Die EU-Richtlinie erweitert den Kreis betroffener Unternehmen deutlich und schreibt technische OT-Sicherheitsprüfungen vor.
Internationale Normenreihe für OT- und ICS-Sicherheit, der De-facto-Standard für SCADA und industrielle Steuerungssysteme.
Annex A stellt Anforderungen an die physische und netzwerktechnische Segmentierung industrieller Systeme.
Das ICS-Profil liefert konkrete Maßnahmen für Betreiber industrieller Steuerungsanlagen in Deutschland.
Erweitert NIS2 um die physische Resilienz kritischer Einrichtungen, inklusive OT-Schutz entlang der Wertschöpfungskette.
Je nach Umfang drei bis zehn Tage. Typisch sind ein bis zwei Tage passive Reconnaissance, zwei bis vier Tage aktive Tests und ein bis zwei Tage Reporting. Für große KRITIS-Infrastrukturen planen wir gestaffelt über mehrere Wartungsfenster.
Kritische Befunde gehen noch während des Tests an euer Sicherheits- und Betriebsteam, mit sofortiger Risikobewertung und einem Workaround. Der Abschlussbericht enthält dann die vollständige Remediation-Roadmap, priorisiert nach Business Impact.
Siemens S7 mit S7comm und S7comm-Plus, Rockwell und Allen-Bradley mit EtherNet/IP und CIP, Schneider Electric, ABB, Beckhoff und weitere. Protokollseitig Modbus TCP und RTU, DNP3, IEC 60870-5-101 und -104, Profinet, Profibus, OPC UA, OPC Classic und BACnet.
Ja, und das ergibt das realistischste Bild. Ein Full-Chain-Szenario beginnt beim physischen Zutritt, geht über die laterale Bewegung im IT-Netz und den Pivot ins OT-Netz bis zur Manipulation der Anlage.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Anlagen, Zeitfenster und die erlaubte Testtiefe. Danach bekommt ihr ein schriftliches Angebot.