Netzwerk, Server, Cloud. Alles angreifbar.

Von außen durch den Perimeter ins interne Netz, auf die Server und in eure Cloud. Nicht als Liste von Einzelbefunden, sondern als der Weg, den ein Angreifer nehmen würde.

  • Manuelle Analyse statt Scanner-Export
  • Rules of Engagement vorab
  • CVSS-Bewertung und PoC je Finding

Fünf Zonen, ein Angriffspfad

  1. 01

    Internet

    Was von außen sichtbar ist
    • Port-Scans
    • Exponierte Dienste
    • Vergessene VPN-Zugänge
  2. 02

    Perimeter und Firewall

    Die Grenze, die halten soll
    • ACL-Bypass
    • Routing-Fehler
    • Fehlende Segmentierung
  3. 03

    Internes Netz

    Was nach dem ersten Klick passiert
    • Lateral Movement
    • LLMNR und NBT-NS
    • Standard-Credentials
  4. 04

    Server und Dienste

    Die Systeme selbst
    • CVEs mit Exploitation
    • Datenbanken ohne Passwort
    • Management-Interfaces
  5. 05

    Cloud und Hybrid

    Der Übergang, den selten jemand prüft
    • IAM-Policies
    • S3-Buckets und Azure Blobs
    • Sprung von On-Prem in den Tenant

Der Wert steckt in der Verkettung: Mehrere für sich unauffällige Befunde ergeben zusammen den Weg von außen bis zur Privilege Escalation.

Schwachstellenscan gegen Pentest

Automatisierter Scan
Unser Pentest
Findet bekannte CVEs, für die eine Signatur existiert
Werkzeuge liefern die Basis, die Bewertung macht ein Mensch
Sieht einen offenen Port
Zeigt, was dahinter möglich ist, bis hin zu Lateral Movement
Liefert eine Liste
Liefert PoCs und eine Reihenfolge fürs Abarbeiten

Was im Bericht steht

  • Management-Summary für die Entscheidungsebene, technischer Teil für die Admins

  • Jedes Finding mit CVSS-Score, Weg der Ausnutzung und Fix-Beschreibung

  • Reproduzierbare Proof-of-Concepts, die euer Team nachstellen kann

  • Priorisierung: was sofort gepatcht wird und was in die Hardening-Strategie gehört

Wir liefern den Test und den technischen Nachweis. Zertifizierung, Rechtsberatung und Meldungen an Behörden gehören nicht dazu.

Wie oft

Nach jeder größeren Änderung an der Architektur und beim Rollout neuer Core-Services. Darüber hinaus ist ein jährlicher Test der Rhythmus, den Rahmenwerke wie ISO 27001, TISAX und NIS2 erwarten. Eure IP-Ranges werden ohnehin täglich automatisiert abgeklopft.

Was wir von euch brauchen

Eine Liste der IP-Ranges und Domains im Scope, einen technischen Ansprechpartner und, für den internen Teil, einen Netzzugang oder ein Notebook im Netz. Alles Weitere klären wir im Kickoff.

Wo Angriffe typischerweise anfangen

Shadow IT und ungepatchte Hosts

Vergessene Server, alte DMZ-Systeme, Dienste auf Standardports. Genau dort beginnt der Einstieg.

Fehlkonfigurationen

Falsche ACLs, ungesicherte Dienste und Routing-Probleme öffnen Wege, für die es gar keinen Exploit braucht.

Lateral Movement im internen Netz

Ein Klick oder ein übernommener Client führt schnell zu kritischen Privilegien.

Egress-Filtering

Viele Regelwerke halten Angreifer draußen und lassen Daten ungehindert hinaus. Wir prüfen, ob sich aus eurem Netz eine Verbindung zu einem Command-and-Control-Server aufbauen lässt und ob Daten über DNS-Tunneling oder ICMP abfließen können, ohne dass jemand es bemerkt.

Hardening gegen Patches

In Tests sind Fehlkonfigurationen regelmäßig gefährlicher als fehlende Patches. Ein vollständig gepatchter Server bleibt angreifbar, wenn er Standard-Passwörter nutzt, Telnet oder ungesichertes SNMP anbietet oder über LLMNR und NBT-NS ansprechbar ist. Wir prüfen deshalb gegen das Prinzip der geringsten Rechte, nicht nur gegen den Patch-Stand.

Cloud und Hybrid

Die klassische Netzgrenze verschwindet. Neben den On-Premise-Servern sehen wir uns IAM-Policies, Fehlkonfigurationen in Speicher-Buckets und unsichere API-Schnittstellen an. In Hybrid-Setups zählt vor allem der Übergang: Kommt jemand von einem übernommenen Server in euren Tenant?

Mit Red Teaming und Social Engineering

Der Infrastruktur-Pentest härtet Systeme. Red Teaming prüft zusätzlich, ob euer Blue Team die Bewegung im Netz überhaupt bemerkt. Kommt Social Engineering dazu, beginnt der Test dort, wo echte Angriffe beginnen: bei einem Klick auf einem Client, von dem aus wir weiterarbeiten.

Häufige Fragen

Stört der Test den laufenden Betrieb?

Ein Pentest ist kein Load-Test. Wir arbeiten mit gezielten Exploits und Scans, die auf Verfügbarkeit Rücksicht nehmen, klären Wartungsfenster vorher und melden uns, bevor es an kritische Systeme geht.

Testet ihr Azure, AWS und Google Cloud?

Ja. Schwerpunkt sind IAM-Policies, Speicher-Buckets, API-Schnittstellen und in Hybrid-Setups der Übergang zwischen On-Prem und Tenant.

Merkt ihr, ob Daten unbemerkt abfließen können?

Das gehört dazu. Wir versuchen einen C2-Kanal aufzubauen und Daten über DNS-Tunneling oder ICMP auszuschleusen, und halten fest, was eure Filter davon sehen.

Wie hilft der Bericht beim Beheben?

Er trennt Management-Summary und technischen Teil, bewertet jedes Finding nach CVSS, zeigt die Ausnutzung als PoC und sortiert nach Dringlichkeit. Für Rückfragen zur Umsetzung stehen wir danach zur Verfügung.

Testet ihr von außen oder von innen?

Beides, und der interessante Teil ist der Übergang. Von außen sehen wir, was ein Fremder sieht. Von innen simulieren wir den Stand nach einem Klick auf einem Client und prüfen, welche Wege von dort offen stehen.

Was ist mit Systemen, von denen wir selbst nichts wissen?

Shadow IT, alte DMZ-Systeme und ungepatchte Hosts sind der klassische Einstieg. Wir suchen sie in den ersten beiden Zonen, und der Bericht führt sie einzeln auf.

Wollt ihr wissen, wie weit jemand in euer Netz kommt?

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Scope, Zonen und Rules of Engagement. Danach bekommt ihr ein schriftliches Angebot.