Empfang
Offene Tür, wenig ZeitExterne Dienstleister laufen unangemeldet durchs Haus, die Rezeption ist zeitweise unbesetzt.
Zutrittsversuche als Techniker oder Lieferant, Tailgating an Nebeneingängen, fremde Ausweiskarten.
Empfang, Station, Serverraum. Diese drei Stellen erklären, wie Kliniken angegriffen werden: über Menschen im Schichtdienst, über vernetzte Medizingeräte und über ein gewachsenes Krankenhausinformationssystem.
Der Weg, den wir in Klinik-Assessments am häufigsten gehen: von der offensten Stelle des Hauses bis zu Patientenakten und Abrechnung.
Externe Dienstleister laufen unangemeldet durchs Haus, die Rezeption ist zeitweise unbesetzt.
Zutrittsversuche als Techniker oder Lieferant, Tailgating an Nebeneingängen, fremde Ausweiskarten.
Vernetzte Medizingeräte am Bett, häufig vom Hersteller gewartet. Personal im Schichtdienst ohne Prüfzeit.
Phishing und Pretexting für den Schichtbetrieb, angemeldete Stationsrechner, Fernwartung der Geräte.
Ob ein kompromittierter Rechner ein lokales Problem bleibt, entscheidet die Trennung der Netze.
Netzwerksegmentierung, Berechtigungen, Active Directory. Wie weit kommt ein Angreifer aus einem Stationsnetz?
Das KIS ist gewachsen und hat viele Schnittstellen zu Drittsystemen. Jede davon ist ein Weg hinein.
Schnittstellen, Fernwartung, Zugänge zum Serverraum, Rechtekonzept. Systeme mit direktem Patientenbezug nur passiv.
Medizinprodukte greifen wir im laufenden Betrieb nie aktiv an, wir prüfen ihre Netzanbindung und Fernwartungszugänge. Intensivstation, OP und alles mit direktem Patientenbezug sind tabu, schriftlich festgelegt vor dem ersten Schritt.
Wir legen gemeinsam fest, was aktiv getestet und was nur passiv analysiert wird. Bei direktem Patientenbezug gilt: im Zweifel vorsichtiger testen.
Netzwerk-Scans und manuelle Prüfung im vereinbarten Scope. Bei unerwarteten Auswirkungen auf produktive Systeme stoppen wir sofort.
Jedes Finding bewertet nach Schweregrad, Ausnutzbarkeit und Auswirkung auf den Klinikbetrieb, mit Management-Summary.
§ 75c SGB V nennt den B3S der Deutschen Krankenhausgesellschaft als Weg, den Stand der Technik zu erfüllen. Welches Modul deckt welches Themenfeld ab, und wo begrenzt der Patientenbezug den Test?
| Themenfeld | Unser Modul | Grenze durch Patientenbezug |
|---|---|---|
| Netzwerk- und Systemsicherheit | Infrastruktur-Pentest | Produktive Systeme mit Patientenbezug nur passiv |
| Zugriffs- und Berechtigungsmanagement | Active Directory Pentest | Keine Änderungen an produktiven Konten |
| Physische Sicherheit von Serverräumen und Stationen | Physical Pentest | Intensivstation, OP und Patientenzimmer tabu |
| Sensibilisierung und Verhalten des Personals | Social Engineering und Phishing-Simulation | Kein Vorwand mit Bezug auf konkrete Patienten |
| Medizinprodukte und vernetzte Geräte | Individuelles Assessment | Geräte selbst werden nie aktiv angegriffen |
Ob ein Feld als erfüllt gilt, entscheidet eure Prüfung nach B3S, nicht unser Bericht. Wir liefern die technischen Befunde und ihre Einordnung.
Angemessene Vorkehrungen nach dem Stand der Technik, spätestens alle zwei Jahre anzupassen. Der B3S ist im Gesetz als Weg dorthin genannt.
Im Auftrag des BSI hat das Fraunhofer SIT Krankenhausinformationssysteme untersucht. Der Befund betrifft die Systemklasse.
Die Wertachklinik-Gruppe wurde nach Medienberichten Ziel eines Ransomware-Angriffs. Angaben nach öffentlicher Berichterstattung.
Das BSI-Gesetz wurde neu gefasst. Für KRITIS-Krankenhäuser bleiben die Pflichten bestehen und wachsen.
Wir sind unter anderem für die Kreiskliniken Reutlingen im Bereich IT- und Medizintechnik-Sicherheit tätig.
§ 75c schreibt keine Testmethode vor, verlangt sind angemessene Vorkehrungen nach dem Stand der Technik. Ein Penetrationstest ist das gängige Instrument, um zu belegen, dass sie wirken.
Im eng abgestimmten Scope. Medizinprodukte dürfen im Betrieb nicht gefährdet werden, deshalb prüfen wir Netzanbindung, Segmentierung und Fernwartung statt der Geräte.
Intensivstation, OP-Bereich und alles mit direktem Patientenbezug. Die Liste steht vorher schriftlich fest.
Das hängt vom Umfang ab: Standorte, Systeme, Medizingeräte-Netze, Physical und Social Engineering. Nach dem Erstgespräch gibt es ein Festpreisangebot.
Ein kurzes Gespräch reicht, um Scope und Zeitrahmen zu klären. Danach bekommt ihr ein Festpreisangebot, ohne Verpflichtung.
Access Granted liefert den Penetrationstest und den technischen Nachweis, nicht die Prüfung nach B3S und nicht die Registrierung beim BSI.