Stadtwerke Neumünster
CyberangriffNach einem Cyberangriff wurden laut Medienberichten alle Systeme heruntergefahren.
Energieversorger & Stadtwerke · EnWG § 11 · KRITIS · NIS2
Verwaltungs-IT und Netzführung liegen nebeneinander. Wir testen beide Seiten und den Übergang dazwischen.
Strom- und Gasnetze müssen nach dem IT-Sicherheitskatalog zertifiziert sein.
Der Katalog verlangt die Re-Zertifizierung. Ein Pentest davor findet die Lücken zuerst.
KRITIS-Anlagen (Kraftwerke ab 420 MW) tragen Pflichten nach §§ 30 und 31 BSIG.
Bernstein markiert die Stellen, an denen IT und OT aneinanderliegen. Dort wird am seltensten getestet.
Vertragsdaten und Zählerstände, öffentlich erreichbar.
Büro-Netz, E-Mail, Abrechnung. Ein Angriff weitet sich aus.
VPN- und Herstellerzugänge sind die Brücke von IT nach OT.
Steuerung und Datenhaltung, nachts kaum besetzt.
Historische Protokolle ohne Segmentierung zur IT.
Ohne Personal: Zaun, Tor und Zutrittskontrolle entscheiden.
Beide Welten folgen unterschiedlichen Prioritäten. Ein Assessment, das nur IT-Konzepte auf OT anwendet, übersieht die tatsächlichen Risiken.
| Klassische IT | OT, SCADA & Fernwirktechnik | |
|---|---|---|
| Priorität | Vertraulichkeit der Daten | Verfügbarkeit der Versorgung |
| Patches | Lassen sich meist zeitnah einspielen | Oft über Jahre nicht einspielbar (Zertifizierung, Hersteller-Support) |
| Protokolle | Standardprotokolle (TCP/IP, HTTPS) | Proprietäre und Legacy-Protokolle ohne eingebaute Sicherheit |
| Wartungsfenster | Kurze Wartungsfenster möglich | Nur in eng geplanten Zeitfenstern, Stillstand ist keine Option |
Nach einem Cyberangriff wurden laut Medienberichten alle Systeme heruntergefahren.
Internes Netz und Kundenportal gingen vom Netz, die Daten später laut Berichten ins Darknet.
Ein Brandanschlag auf Stromkabel traf laut Berichten rund 50.000 Haushalte.
Angaben nach öffentlicher Berichterstattung. Access Granted war an diesen Vorfällen nicht beteiligt.
Versorgungssicherheit hat immer Vorrang. An OT- und Fernwirktechnik-Komponenten testen wir deshalb spürbar vorsichtiger als in reiner IT.
Kundenportale, Verwaltungs-IT und Fernwartung.
Manuell: Authentifizierung, Rechte, Segmentierung, Härtung.
Jedes Finding nach Schweregrad und Wirkung auf die Versorgung.
Gemeinsam festgelegt: was aktiv getestet wird.
Protokolle lesen wir mit. Aktive Tests nur in vereinbarten Fenstern.
Ein fester Ansprechpartner begleitet jeden Test und kann sofort stoppen.
Handlungsempfehlungen, Management-Summary und jedes Finding dem Katalog zugeordnet.
Abschlussbericht mit allen Findings, bewertet nach Schweregrad, Ausnutzbarkeit und Auswirkung auf die Versorgungssicherheit
Zuordnung jedes Findings zum IT-Sicherheitskatalog, ergänzt um KRITIS und NIS2, soweit für euch relevant
Management-Summary für Geschäftsführung, IT-Leitung und Netzbetrieb
Bescheinigung mit Auftraggeber, Testzeitraum, Umfang und Referenzcode, prüfbar unter access-granted.de/verify
Zutritt zu Umspannwerken, Leitstellen und Rechenzentren.
SCADA, Fernwirktechnik und Leitsysteme, Verfügbarkeit zuerst.
Segmentierung IT/OT/Verwaltung, Zugriffsrechte, Härtung.
Der IT-Sicherheitskatalog schreibt keine bestimmte Testmethode namentlich vor, verlangt aber ein zertifiziertes Informationssicherheits-Managementsystem und den regelmäßigen Nachweis angemessener Schutzmaßnahmen. Ein Penetrationstest ist in der Praxis das gängige Instrument, um diesen Nachweis technisch zu untermauern.
OT-Systeme priorisieren Verfügbarkeit über Vertraulichkeit, laufen oft auf Legacy-Protokollen ohne Sicherheitsmechanismen und vertragen keine aggressiven Scans. Wir testen daher deutlich vorsichtiger: meist passiv, aktiv nur in eng abgestimmten Fenstern außerhalb kritischer Betriebszeiten, immer mit definiertem Notfallkontakt.
Ja, im Rahmen des Physical-Pentest-Moduls. Wir prüfen Zutrittskontrolle, Zaun- und Torsicherung sowie, ob sich jemand glaubwürdig als Wartungstechniker ausgeben und unbemerkt Zugang verschaffen könnte. Wer auf eurer Seite eingeweiht ist und wer den Test im Zweifel abbricht, legen wir vorher gemeinsam fest.
Nein. Der IT-Sicherheitskatalog verlangt eine wiederkehrende Re-Zertifizierung im Dreijahreszyklus. Wir empfehlen, den Pentest fest in euren Zertifizierungsrhythmus einzuplanen, statt ihn erst kurz vor dem nächsten Audit anzustoßen.
In 30 Minuten klären wir euren Scope und was für den IT-Sicherheitskatalog zählt. Kostenlos.
Online weiterlesen: access-granted.de/de/branchen/energy