Vom Benutzerkonto bis zum Domain Admin

Wir simulieren reale Angreiferpfade in eurer Domäne: nicht destruktiv, reproduzierbar, mit Fokus auf die Pfade zur Übernahme.

  • Post-Compromise-Ansatz
  • Non-disruptive, keine Account-Lockouts
  • Grafische Angriffspfade im Report

Ein realistischer Angriffspfad zur Domänenübernahme

Wir starten mit den Rechten eines normalen Domänen-Benutzers und eskalieren Stufe für Stufe.

  1. Ausgangspunkt

    Standard-Benutzerkonto

    Schwache Passwort-Richtlinien, AS-REP Roasting, Passwort-Wiederverwendung.

    AS-REP RoastPassword Spraying
  2. Stufe 1

    Service-Accounts

    SPNs mit schwachen Passwörtern und oft überhöhten Privilegien.

    KerberoastingSPN Abuse
  3. Stufe 2

    GPO & Delegation

    Fehlerhafte Rechtevererbung, AdminSDHolder, ungesicherte Skripte.

    GPO AbuseACL Misconfig
  4. Stufe 3

    ADCS / Zertifikate

    Fehlkonfigurierte Templates erlauben Zertifikate für beliebige Nutzer.

    ESC1 bis ESC8PKINIT Abuse
  5. Ziel

    Domain Admin

    Vollständige Kontrolle über KRBTGT, DC-Sync und Golden Tickets.

    DCSyncGolden Ticket

So läuft der Test ab

1

Post-Compromise-Start

Wir beginnen mit einem eingeschränkten Konto.

2

Enumeration & Mapping

Struktur, Gruppen, ACLs und Trusts zeigen die Privilegienketten.

3

Angriffssimulation

Kerberoasting, GPO- und ACL-Abuse, Pass-the-Hash.

4

Mitigation & Härtung

Priorisierte Maßnahmen und auf Wunsch Unterstützung beim Hardening.

Was ihr davon habt

Versteckte Angriffspfade erkennen

Wir zeigen, wie Angreifer über harmlose Konten zu Admin-Rechten gelangen, bevor sie es tun.

Priorisierte Handlungsempfehlungen

Jedes Finding nachvollziehbar eingestuft, von der kritischen Admin-Lücke bis zur kleineren Fehlkonfiguration.

Gezielte Hardening-Tipps

Konkrete Schritte für Konten, Gruppenrichtlinien und Delegationen, umsetzbar und verständlich.

Was ihr am Ende in der Hand habt

  • Grafische Angriffspfade: von User A über Gruppe B zum Domain Admin

  • Jedes Finding mit Proof-of-Concept und klarer Priorität

  • Empfehlungen zu Tiering und Group Managed Service Accounts

  • Ein Debriefing, das die Änderungen ohne Betriebsstörung plant

Kein Audit-Tool-Export

Automatische AD-Audits liefern tausende Warnungen, die kaum zu bewältigen sind. Wir filtern das Rauschen heraus und konzentrieren uns auf real verifizierte Pfade. Ein Tool warnt vor vielen privilegierten Usern. Wir zeigen, dass einer davon ein schwaches Passwort hat, das wir geknackt haben, und wie wir von dort die ganze Domäne übernommen haben. Context und Proof-of-Concept statt einer Liste.

Sicher für den laufenden Betrieb

Wir setzen keine destruktiven Tools ein, die wahllos Passwörter durchprobieren und Account-Lockouts auslösen. Beim Password Spraying achten wir penibel auf eure Lockout-Thresholds, beim Kerberoasting fordern wir nur verschlüsselte Tickets an, was für den Server eine legitime Aktion ist. Der Test läuft non-disruptive, eure Mitarbeitenden arbeiten ungestört weiter.

Abgrenzung

  • Ein AD-Pentest ersetzt keinen Infrastruktur-Pentest: Der prüft Dienste wie offene SMB-Shares oder Web-Interfaces. Wir setzen dort an, wo diese Dienste mit der zentralen Identitätsverwaltung verschmelzen.

  • Wir übernehmen die Domäne im Test, um Risiken zu belegen, nicht um sie zu verändern. Es werden keine echten Konten manipuliert oder Daten gelöscht.

  • Voraussetzung ist ein Ausgangskonto in eurer Domäne. Wie ein Angreifer initial hineinkommt, deckt Phishing oder Social Engineering ab, nicht dieser Test.

Häufige Fragen

Was hat es mit den ADCS-Schwachstellen ESC1 bis ESC8 auf sich?

Die Active Directory Certificate Services sind aktuell eines der kritischsten Ziele. Fehlkonfigurierte Templates erlauben es Angreifern oft, Zertifikate für beliebige Nutzer bis hin zum Domänen-Admin zu beantragen. Da ADCS tief im System sitzt und selten angefasst wird, finden wir hier häufig direkte Pfade zur Übernahme.

Welche Rolle spielen Service-Accounts?

Sie sind oft die Achillesferse: Passwörter, die nie ablaufen, und weitreichende Rechte. Über Kerberoasting knacken wir ihre Hashes offline. Wir identifizieren diese Konten und empfehlen die Umstellung auf Group Managed Service Accounts, die deutlich sicherer sind.

Wie weit käme ein Angreifer in eurer Domäne?

Im Erstgespräch klären wir Ausgangspunkt und Scope. Kostenlos.